top of page

Die Ballerina

Eine Science-Fiction Horror Kurzgeschichte

Kaja, ein Android auf der Flucht, versteckt sich in einem nostalgischen Zirkus vor den Inquisitoren. Der Einzige, der ihr beisteht ist ein Mensch namens Angus.

Doch Menschen sterben schnell und Kaja muss eine Lösung für dieses Problem finden.

ballerina-3055155 - Kopie.jpg

Kaja sprang über eine Pfütze und landete mit ihren rosafarbenen Ballettschuhen im Matsch. Nebel waberte um ihre Waden, erreichte beinahe den ausladenden pinken Tüllrock und winzige Wassertropfen perlten aus dem dunklen, nebelverhangenen Grau über ihrem Kopf. Doch Kaja schenkte dem trüben Wetter keinerlei Beachtung. Stattdessen wanderte ihr Blick wachsam über den verlassenen Platz. Nur noch wenige Lichter des Zirkuszelts leuchteten matt in dem trüben Wetter und erhellten den Weg bis zu den Wohnwägen kaum. Sie erkannte kaum die Hand vor Augen und lauschte angestrengt in die Nacht.

Was, wenn der Inquisitor noch hier war? Hatte er sie erkannt?

Die letzten Besucher, die sich bei diesem Wetter an den Stadtrand gewagt hatten, waren längst gegangen. Niemand ihrer Artistenkollegen war noch auf dem Platz oder im Zelt.

Sie war allein.

Unruhig strich Kaja über ihren Tüllrock, wischte die sich darauf niedergelassenen Tropfen beiseite und setzte ihren Weg eilig fort. Vor dem aus scheinbar altmodischem Holz gebauten Wohnwagen mit den blauen Verzierungen blieb sie stehen und tippelte die wenigen Stufen empor. Sorgfältig zog sie sich die Ballettschuhe aus und hängte sie über das Geländer unter dem kleinen Vordach. Mit einem Fingerknöchel schlug sie gegen die Türe.

„Angus? Bist du da?“, wisperte sie gegen das Holz und lauschte mit angehaltenem Atem.

„Komm rein“, erklang die ihr mittlerweile so vertraute Stimme und Kaja schob die Türe auf. Angus saß wie immer vor seinem Computer.

„Hast du den Inquisitor gesehen?“, fragte sie, kaum dass sie den mit Hightech überladenen Wagen betreten hatten.

„Der ist weg“, versicherte Angus und nippte an seinem Bier, ohne zu ihr aufzusehen.

„Bist du sicher?“

„Er hat lange vor Kasimirs Wagen herum gelungert, überprüfte seine ID und ging. Sah nicht besonders motiviert aus. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. War vermutlich nur eine Routineüberprüfung.“ Angus warf ihr ein Grinsen zu und schob seine Brille dabei hoch. „Dein linker Arm lahmt.“

„Du hast mich gesehen?“ Kaja sank lächelnd gegen die Schreitischkante.

„Natürlich. Ich verpasse keine deiner Vorstellungen. Heute hast du eine Drehung mehr auf dem Seil gemacht, nicht wahr?“

„Stimmt“, lächelte Kaja. Sie variierte ihren Auftritt immer wieder, änderte kleine Details ab, damit sich die Gäste, die wiederholt die Vorstellung besuchten, nicht langweilten. „Kannst du meinen Arm in Ordnung bringen?“

„Mache ich sofort. Bin gleich fertig…“, murmelte Angus und tippte hastig mit einer Hand auf seiner Tastatur herum.

„Das ist lieb von dir.“ Kaja lehnte sich zu ihm und hauchte dem jungen Mann einen Kuss auf die bartstoppelige Wange. Damit brachte sie Angus wie erwartet aus dem Konzept. Während er sich darum bemühte, seine Arbeit zu Ende zu bringen, färbten sich seine Wangen rot. Anschließend kämmte er sich räuspernd durch die viel zu langen, dunkelblonden Haare und stand auf.

„Setz dich auf mein Bett, ich hole den Werkzeugkasten.“

Erleichtert setzte sie sich auf die Kante, des sorgfältig gemachten Bettes und lauschte Angus Bewegungen. Sie schob den dünnen Stoff des eng anliegenden Oberteils über eine ihrer Schultern und wartete geduldig, bis Angus sich hinter sie setzte. Die Matratze gab unter seinem Gewicht leicht nach.

Seine schlanken Finger berührten Kajas Haaransatz im Nacken. Sie hatte ihre blonden Haare zu einem Dutt gebunden. Angus zupfte an einer Haarsträhne, bevor seine Finger über ihre freie Schulter strich.

„Ich fürchte, das Oberteil stört, Kaja.“ Angus stolperte dabei mehrmals über seine eigenen Worte und Kaja  schenkte ihm ein verschmitztes Lächeln, ehe sie den Stoff über ihre andere Schulter streifte, bis zu ihren Hüften hinunter. Bei jedem anderen hätte sie einen vorwitzigen Spruch los gelassen, aber nicht bei Angus. Er war anständig, behandelte sie gut, mehr als das.

„Du bist so schön“, murmelte Angus und drückte mit dem Finger gegen den versteckten Öffnungsmechanismus. Unter Kajas Haut surrten kleine Motoren auf und die Rückenplatte öffnete sich mit einem winzigen Zischen.

Schlagartig fühlte sie sich nackt. Ihre Sensoren registrierten Angus Finger in ihren Eingeweiden, wie sie entlang ihrer Wirbelsäule tastete und den Wellensynthesizer in ihrem Schulterblatt überprüften.

„Die Inhibatorschale ist leicht verzogen. Ich repariere das gleich“, versicherte Angus und griff nach einem passenden, filigranen Werkzeug. Kaja spürte, wie er sie in ihrem Inneren berührte, ihre stählernen Knochen richtete wie ein Chirurg. Es knackte, knirschte manchmal, aber er war behutsam, zärtlich beinahe ehrfürchtig. Ab und an strich er über ihren nackten Arm. Möglich, dass es tröstend sein sollte, oder er wollte sie nur berühren, so, wie er es in letzter Zeit gerne tat.

„Versuch den Arm zu bewegen“, forderte er sie auf und Kaja tat, wie ihr geheißen. Sie hob ihren Arm und spürte, wie er ohne widerstand nach oben glitt.

„Perfekt“, lächelte sie über ihre Schulter und Angus seufzte zufrieden. Er verschloss ihre Rückenplatte sorgfältig und streichelte über ihren Rücken. Seine Hand ihre Wirbelsäule entlang, von ihrem Po bis zu ihrem Nacken. Immer und immer wieder und Kaja ließ es zu, wartete, wie jedes Mal.

„Angus, du wirst mich doch beschützen?“
„Natürlich“, murmelte er gegen ihren Nacken und drückte ihr einen Kuss auf die weiche, warme Haut. „Ich passe auf dich auf. Das habe ich doch bis jetzt auch, oder nicht?“ Seine Finger umfassten eine ihrer Brüste.

„Aber was, wenn der Inquisitor herausfindet, was ich bin. Was machen wir dann?“ Kajas einprogrammierte Beschränkungen ließen sich nicht entfernen, ohne ihr Bewusstsein stark zu schädigen. Das Programm grenzte sie in ihrem Handeln ein. Sie konnte einem Menschenleben kein Ende setzen. Sie konnte es nicht, aber Angus schon.

„Er weiß es nicht“, versicherte der Mensch. Eine seiner Hände wanderte zwischen ihre Haut und den Stoff ihres Oberteils und schoben es samt dem Tüllrock ein Stück über ihren Po.

„Du beschützt mich doch?“

„Ich tue alles für dich“, versicherte Angus, doch Kaja wusste, dass das nur begrenzt stimmte.

Der Mensch drückte sie mit dem Gesicht voran auf die weichen Laken und zog an ihrem Tüllrock. Kaja half ihm, bevor der feine Stoff noch Schaden nahm und öffnete bereitwillig ihre Schenkel.

Sie brauchte Angus. Er bewahrte ihr kleines Geheimnis schon mehrere Jahre, eine lange Zeit für einen Menschen.

Eigentlich hätte Kaja schon seit langer Zeit nicht mehr existieren sollen, aber seit Angus ihr Geheimnis herausgefunden hatte, war sie so gut gewartet wie lange nicht mehr. Nur zu Beginn ihrer Existenz hatten die Menschen so sorgfältig darauf geachtet, dass sie vollständig funktionstüchtig war, dann kam der Genozid.

Angus stöhnte. Sein Gewicht belastete Kaja kaum. Ihr aus Cochlea bestehendes Skelett war nicht nur leichter als Aluminium, sondern auch stabiler als Stahl. Die knapp 80 Kilo waren kein Problem. Die Abnutzung der Verschleißteile machten ihr jedoch immer wieder Sorgen.

Angus Flüstern riss sie aus ihren Gedanken und sie begann eines ihrer Programme ablaufen zu lassen. Der Mensch war einfach zu befriedigen, keine Sonderwünsche, eine abstrusen Neigungen, wie so viele andere. So geschickt wie er mit seinen Händen ihre Mechanik reparierte, so einfach war er in seinen Begierden.

Was für ein Glück, dass sie genau für diese Fähigkeit, Menschen in sexueller Hinsicht glücklich zu machen, konstruiert worden war. Und was für eine Nachlässigkeit, dass ihre Erbauer ihr keinerlei Gefallen daran geschenkt hatten.

Sie hatte alles, was eine natürliche Frau hatte. Ihre Programme waren über die Jahre hin perfektioniert worden. Selbst Menschen, die auf Snuff-Sex standen, konnte sie alles bieten. Das synthetische Blut unter ihrer Haut sah wie echt aus und auf ihr Exekutions-Programm war sie überaus stolz. Sie selbst hatte daran herum gefeilt, bis hin zu den Tränen und dem sich einnässen. Sie hatte viele Menschen damit glücklich gemacht und viele vor einem realen Tod bewahrt. Und doch hatte es ihr niemand gedankt. Erst recht nicht die Erbauer.

Bis heute verstand sie nicht, was Menschen so genussvoll an Sex fanden. Er war laut, unkontrolliert, dreckig und voller Ausscheidungen. Hätte sie ein menschliches Gefühl empfinden können, wäre es wohl Ekel gewesen.

Alles, was sie je gewollt hatte war es zu tanzen. Tanzen machte sie glücklich.

Sich zu der Melodie der klassischen Werke zu bewegen. Eins zu werden mit der Musik. Sich von den Tönen führen zu lassen. Durch die Strahlen der Scheinwerfer zu schweben. Das Publikum zu begeistert. Das Leuchten der Kinderaugen, die Faszination, wenn ihr Tanz, ihr Körper eine Geschichte erzählt.

Sie entführte ihr Publikum in eine andere Welt.

Es war Magie.

Ihre Magie.

Hier jedoch empfand sie nichts, spulte ihr Programm ab und wartete, bis Angus keuchend und schwitzend über ihr zusammen sackte.

„Ich habe eine Überraschung für dich, Angus“, flüsterte sie in sein Ohr und erhielt ein undefinierbares Grunzen als Antwort.

„Ich will es dir zeigen.“

Mit einem zufriedenen Stöhnen rollte er sich zur Seite und zog Kaja mit sich.

„Nur einen Moment“, bat er und Kaja gewährte es ihm. Er drückte ihr einen Kuss auf die Lippen und zupfte an ihrem Dutt, so lange, bis sie den Haarknoten löste und die hellen Strähnen auf sein Gesicht flossen.

„So schön“, murmelte Angus mit geschlossenen Augen und ließ seine Finger durch ihre Haare gleiten.

„Ich will, dass du immer bei mir bist“, flüsterte Kaja und biss sich auf die Unterlippe.

„Das werde ich“, versicherte Angus und betrachtete sie mit den grauen Augen durch die dicken Brillengläser. Kaja erkannte in seiner Stimmlage, dass er die Wahrheit sagte und wusste gleichzeitig, dass er log. Für Menschen gab es keine Ewigkeit. Sie wurden alt und starben. Auch wenn er es nicht wollte, musste Angus sie irgendwann verlassen.

„Ich liebe dich“, hauchte sie gegen seine Lippen und küsste ihn. Kaja meinte, was sie sagte, auch wenn sie nicht wusste, wie Menschen Liebe empfanden. Sie wusste nur, wie Liebe definiert wurde.

„Ich dich auch“, erwiderte Angus leise und lächelte zufrieden. „Ich passe auf dich auf. Mach dir keine Sorgen. Ich habe es dir versprochen.“ Langsam streichelte er mit einer Hand über Kajas Wange. „Ich habe es dir geschworen.“

„Ich will dir jetzt mein Geschenk zeigen. Zieh dich an.“ Kaja wand sich seiner Umarmung, griff nach ihrer Kleidung und zog sich rasch an. Sie öffnete die Türe und hörte, wie Angus bei der kalten Luft fröstelte. Ein entschuldigendes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, während sie den Wagen verließ und nach ihren dreckig gewordenen Ballettschuhen griff.

Draußen war es still und dunkel.

Sorgfältig zog Kaja ihre Ballettschuhe an und hörte Angus tief Luft holen.

„Ich bin müde. Kannst du mir das auch morgen zeigen?“, fragte er und lehnte sich gegen den Türrahmen seines Wohnwagens.

„Es geht ganz schnell. Versprochen.“ Kaja griff nach seiner Hand und setzte ihr hinreißendstes Lächeln auf. „Komm beeil dich.“ Sie zog an seiner Hand und Angus folgte ihr gutmütig die wenigen Stufen hinunter auf die von unzähligen Schritte und Regen matschig gewordene Wiese.

„Es ist gleich nebenan in meinem Wagen. Komm schnell. Ich habe monatelang daran gearbeitet.“

Angus ließ sich von ihr durch die Dunkelheit führen und gähnte.

„Ah… Für dieses Projekt habe ich einiges von meinem Budget abgezweigt. Das war für mich?“
„Es wird dir gefallen, Angus“, versicherte Kaja und hüpfte die erste Stufe zu ihrem Wagen hinauf. Sie schob Angus vor sich her ins Innere und verschloss die Türe sorgfältig, ehe sie das Licht anschaltete.

„Bei allen…“, entwich es Angus, dann lehnte er sich nach vorn und betrachtete den mechanischen Bären genauer. Das Tier war beinahe größer als Angus und nahm den meisten Platz in Kajas Wagen ein.

„Den hast du gebaut?“

„Ja“, nickte Kaja stolz. „Meine neue Nummer steht. Die Balletttänzerin und der Bär.“

„Aha, ein Bär also“, murmelte Angus und öffnete das Maul, besah sich den Kiefer und den Rachen.

„Sie sind seit über 250 Jahren ausgestorben. Die Leute werden sich darum reißen.“

„Das meiste Material war aber nicht von mir.“ Angus hob einen Finger und berührte einen der Zähne. Er zischte und zog hastig die Hand zurück. Blut quoll aus seiner Haut.

„Ich habe mit dem Direktor gesprochen“, erzählte Kaja weiter. „Er hat den Bären besorgt, aber durch dich konnte ich einige Verbesserungen vornehmen.“

„Wie die scharfen Zähne?“, hakte Angus nach und steckte sich den blutenden Finger in den Mund.

„Tut es weh?“, wollte Kaja wissen und wandte sich ihrem Küchenschrank zu.

„Ein wenig. Denkst du nicht, dass du zu detailgetreu warst?“

„Die Zähne sind wichtig“, erklärte Kaja und zog eine kleine Kanüle aus einer Schublade. Sie drehte sich zu Angus, der wieder mit dem Rücken zu ihr stand und den Bären skeptisch betrachtete.

„Gefällt er dir?“, wollte sie wissen und beobachtete, wie Angus langsam nickte.

„Er ist schön, eindrucksvoll. Vielleicht sogar ein bisschen beängstigend.“

„Gut.“ Erleichtert atmete Kaja auf und drückte Angus die Spritze in den Hals. Keinen Augenblick später sackte der Mensch zusammen und Kaja bemühte sich seinen Fall abzufangen. Sie wollte ihm nicht mehr Schaden zufügen, als unbedingt nötig.

„Er ist perfekt, Angus, genau wie du“, erklärte sie lächelnd und ignorierte die stumme Frage und das panische Aufflackern in den grauen Augen. „Du brauchst keine Angst zu haben. Ich kann dich nicht töten, dass weißt du doch. Es passiert dir nichts“, plapperte Kaja und zog ein Mindport aus ihrem Küchenschrank. Das Gerät war mit am schwierigsten zu besorgen gewesen, gehörte es doch zu den mittlerweile illegalen Technologien. Sie setzte die Kontakte an Angus Schädel und stöpselte das andere Ende in die Hardware des Bären.

„Nur noch ein paar Augenblicke, Angus“, versicherte sie und aktivierte das Gerät. Es dauerte eine Weile, bis Angus Bewusstsein komprimiert, konfiguriert und hochgeladen war. Als das Gerät piepte, entfernte Kaja von Angus altem Körper sämtliche Anschlüsse und entfernte den Stecker aus dem Schädel des Bären. Nach einer Weile rührte sich der Bär und Kaja lächelte.

„Wie fühlt es sich an? Es ist doch wundervoll, nicht wahr? Du wirst nie mehr Hunger haben oder Durst. Nie müde sein oder andere menschliche Verlangen spüren. Du bist frei, Angus.“ Sie umarmte den Bären enthusiastisch und hörte, wie ein tiefes Brummen in seiner Kehle grollte. „Es ist schön, nicht wahr?“ Ein weiteres Grollen entwich ihm und er schüttelte energisch den Kopf. Das dichte, dunkle Fell strich dabei über Kajas Wange.

„Und jetzt hilf mir, deinen nutzlosen Körper loszuwerden.“ Kaja lehnte sich zurück und betrachtete die dunklen Knopfaugen. „Friss ihn auf.“

Dem Bären fehlten zwar sämtliche Möglichkeiten einer menschlichen Mimik, doch er schüttelte abermals energisch den Kopf und bleckte die Zähne. Gut, dass sie ein Sicherheitsprogramm eingebaut hatte. Angus würde sie nie verletzten, ihr nie schaden, sie nie verraten. Er wäre ihr so treu, wie in den vergangenen Jahren und um so vieles nützlicher.

Zu den Erweiterungen gehörte eine Säurewanne, die organisches Material rückstandslos zersetzte. Niemand würde Fragen nach Angus Verbleib stellen, Kaja würde schon dafür sorgen.

„Friss ihn auf, Angus“, verlangte Kaja und beobachtete, wie der Bär sich quälend langsam zu seinem einstigen menschlichen Körper hinunter beugte. Dann öffnete er die messerscharfen Kiefer und nahm das Bein ins Maul. Der Knochen knackte und knirschte, als die metallenen Zähne sich hinein bohrten.

„So ist es brav, Angus.“ Kaja tätschelte seinen Kopf und sah ihm dabei zu, wie er den massigen Körper in Stücke riss und hinunter schlang. Bildete sie es sich ein, oder sah er dabei aus, als wäre ihm übel? Sicher müsste er sich erst an seinen neuen Körper gewöhnen.

„Wir werden für immer zusammen bleiben“, flüsterte sie ihm in sein Ohr. „Jetzt kannst du mich beschützen, wie du es versprochen hast.“

bottom of page