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Über Mich

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Wer bin ich?

Geboren wurde ich 1982 in einer Kleinstadt in Schwabe, die ich auch heute wieder meine Heimat nennen darf. Kleines Häuschen, Kind, Mann, die obligatorische Katze und die roten Gummistiefel, alles vorhanden. Dazu natürlich jede Menge Fernweh, das mit stupiden Reisen auf diesem Planeten nicht gestillt werden kann.

Wie ich zum schreiben gekommen bin?

Dank meiner Tochter. Das unzählige Windelwechseln und die stumpfsinnigen Fernsehsendungen am Nachmittag, haben mich irgendwann dazu veranlasst, mich sehr intensiv in phantastische Welten zu stürzen. Seitdem hat dieses Verlangen auch nicht mehr nachgelassen.

 

Warum ich schreibe?

Ein grandioses Computerspiel – natürlich im SciFi Bereich – das nach drei großartigen Teilen doch zu einem Ende finden musste und mein Bedürfnis nach weiteren Weltraumabenteuern mit Commander Shepard und ihrer Crew, veranlassten mich zu vorsichtigen Trippelschritten in die schriftliche Welt der Fantasie.

 

Meine erste Fanfiction (Geschichte die von Fans eines literarischen Originalwerkes geschrieben werden) ging 2013 online. Mittlerweile umfasst die Fanfiction drei Teile in Romanlänge und findet viele Leser.

Wer sich dort einmal umsehen möchte, ich bin unter dem Usernamen Taia zu finden.

 

Und dann kam der Mut zu eigenen Prosa-Werken ...

31 Fragen an eine Science-Fiction Autorin

Diesen Monat gibt es wieder eine Challenge.

Diesmal geht es um den Autoren selbst.

 

Willkommen im  Autorensommer 2020!

#Autorensommer2020

Tag 1: 5 Fakten über dich

Ich liebe meinen Garten, vor allem in der Hängematte mit einem guten Buch in der Hand.

Die Erde ist mir zu klein, ich hätte gerne ein eigenes Raumschiff mit dem ich auf Abenteuerreise gehen kann.

Ich interessiere mich für viele Themen und mische mich in viele Bereiche ein, diskutiere ausgiebig und habe auch gerne Recht. ;-)

Meine Kreativität lebe ich nicht nur im Schreiben aus, sondern auch an der Wand oder mit Modelliermasse.

Ich will die Welt retten und fange damit direkt vor meiner Haustüre an, indem ich unsere Bienchen und Vögelchen versorge.

Tag 2: Warum schreibst du? Was ist deine Motivation?

Der Sinn nach Abenteuer, aber keinen Bedarf, sich wirklich in Gefahr zu begeben - oder auch nur aus meiner gemütlichen Hängematte zu bewegen.

Tag 3: Beschreibe den Weg von der Idee zum Buch:


Zuerst kommt mir eine Idee, eine einzelne Szene mit dem Hauptcharakter, in den Sinn, die mich nicht mehr los lässt.
Die Idee an sich landet zur sicheren Verwahrung in meiner Ideensammlung.
Es können Tage, Wochen, Monate, manchmal Jahre vergehen, bis die Idee mich zu sich zieht.
Dann fängt mein Kopfkino an zu laufen und ich beginne die Geschichte aufzuschreiben – meist die Hälfte.
Danach ruht sie wieder und beim nächsten Anlauf überarbeite ich den Plot evtl. grundlegend, stopfte Logiklöcher, die losen Fäden landen an den entsprechenden Enden, Charaktere werden vertieft und ich schreibe sie endlich komplett zu Ende.
Dann wieder eine Pause und anschließend folgt die erste Überarbeitung.
Ganz nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben.
Die Pausen sind bei mir sehr wichtig. Ich muss die Möglichkeit haben, Abstand zu gewinnen und die Geschichte mit freiem Kopf nochmal zu lesen. Erst dabei fallen mir Fehler auf, im Plot, wie an den Charakteren selbst.

 

Tag 4: Arbeitest du nur an einem Schreibprojekt? Wie gehst du mit neuen Ideen um, die nicht zum aktuellen Projekt gehören?


Früher habe ich an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet. Bei Fanfictions ist das einfacher, bei Prosa schaffe ich es nicht mehr.
Mittlerweile arbeite ich nur an einem Projekt. Kann aber gut sein, dass ich irgendwann nicht mehr weiter komme. Dann wird das Projekt pausiert und ich wende mich einem anderen zu.
Wenn ich Ideen zu einem ganz anderen Projekt habe, aber noch am aktuellen weiter arbeite, dann schreibe ich die Ideen auf. Wäre sonst schade darum. Sobald ich sie aufschreibe ist mein Kopf auch wieder frei.

 

Tag 5: Wie sieht dein perfekter Sommertag aus?


Morgens frühstücken, am liebsten wenn alle aus dem Haus sind. Dann ein bis drei Stunden schreiben. Nachmittags werfe ich mich in meine Hängematte (Ja ich mag das Ding), esse Schokoladeneis und lese ein fesselndes Buch oder schaue eine gute Serie. Daneben liegt mein Notizblock, in den ich alle guten Ideen, Gedanken und Szenen notieren kann. Wenn Abends mein Krümel im Bett ist und mein Mann am PC zockt, ergänze ich meine Geschichte mit den neuen Szenen und gehe zufrieden und hoffentlich ohne Mücke im Zimmer ins Bett.

 

Tag 6: Nutzt du eine oder mehrere spezielle Schreibtechniken? Kannst du diese kurz erklären?


Mindmap und Karteikärtchen an meinen Wänden (die sind mittlerweile voll davon).
Ansonsten arbeite ich nur mit zwei Worddokumente, eines ist die Geschichte selbst, das andere enthält den Plot, die Figuren, Recherchen, weitere Ideen und gaaaaanz viele Textschnipsel, die aus der eigentlichen Geschichte wieder rausfliegen oder abgeändert werden. Ach ja, und freies Schreiben. Manchmal weiß ich nicht genau, wie es weiter geht und schreibe einfach drauf los. Oft kommt etwas brauchbares dabei heraus.

 

Tag 7: Hilfe beim Veröffentlichen. Stell uns deinen Lektor / Coverdesigner vor. Wer unterstützt dich sonst noch?


Gibt’s (noch) niemanden, außer meinen Mann, der mir die Freiheit gibt, das zu tun, was ich liebe. <3

 

Tag 8: USP: Unique selling proposition, dein Alleinstellungsmerkmal. Was macht dich als Autor besonders? Warum sind deine Geschichten es wert gelesen zu werden?


Ich schreibe starke, tiefgründige Protagonistinnen in einer abwechslungsreichen, abenteuerlichen Geschichte, die unserer Gesellschaft (manchmal subtil, manchmal deutlicher) gerne den Spiegel vorhält.

 

Tag 9: Beim Schreiben mag ich am liebsten / mag ich nicht …


Schokolade, Tee und ruhige Musik.

 

Tag 10: Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Bringst du Jahreszeiten auch in deine Bücher mit ein?


Wenn es ums Schreiben geht, liebe ich den Herbst.
In meinen Bücher gibt es jede Jahreszeit, außer natürlich es gibt keine Jahreszeit (wie in Raumschiffen oder Raumstationen). Dort gibt es aber auch Räume, die kälter bzw. heißer sind. Bei undichten Leitungen tropft das Wasser von der Decke und bildet Pfützen auf dem Boden. Die Haghazz haben auf ihrer Raumstation eine ganze Unterwasserwelt.
Es gibt Farmig-Stationen, in denen sämtliches Gemüse wächst und Röhrensysteme, in denen es düster und dunkel ist. Sind zwar keine Jahreszeiten, kann aber auch abwechslungsreich sein.

 

Tag 11: 5 Fakten über deine Bücher:


Meine Geschichten spielen nie in der Realität. Sie sind im Sci-Fi- oder Fantasy-Bereich angesiedelt und eine wilde Mischung aus Abenteuer, Action, ruhigen Momenten, Erotik und Humor.
In den Büchern ist immer eine Frau die Heldin.
Meine Figuren besitzen immer mehr Makel, als positive Eigenschaften.
Es gibt unvorhersehbare Plot-Twists.
Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmen.

 

Tag 12: Stelle uns dein Debüt vor.


Mein Debüt in Fanfictions war eine actionreiche und romantische Sci-Fi-Reihe:
Der Kampf ums Überleben hat begonnen.
Die Galaxie liegt in einem galaktischen Krieg gegen die Reaper. Nur eine Frau kannte die Wahrheit und wurde doch ignoriert: Commander Joan Shepard.
Kann sie die galaktischen Völker einen, die Reaper aufhalten und findet sie in diesem ganzen Chaos den Mut einer Liebe nachzugeben, die nicht sein darf?

In Prosa wird es hoffentlich der Sci-Fi Krimi mit Zoe und Mika:
2320 – Die vom Leben enttäuschte und von Gewissensbissen geplagte Polizistin Zoe trifft auf den jungen, unbeschwerten Escort Mika.
Gemeinsam versuchen sie den Fall einer vermissten Escort zu lösen und stolpern während ihren Ermittlungen über ein jahrzehntelang streng gehütetes Geheimnis.
Zoes Welt gerät aus den Fugen und sie muss sich der allumfassenden Frage stellen, ab wann das Menschsein beginnt und ab wann es endet

 

Tag 13: Dein aktuelles Projekt:


Der Sci-Fi Krimi mit Zoe und Mika.

Tag 14: Welche Rezension beschreibt dein zuletzt

veröffentlichtes Buch am besten?

Rezensionen gibt’s nur für meine Fanfictions.

Ich denke, es ist diese hier, von einem meiner Leser. Ich habe sie etwas gekürzt, da ihr wohl wenig mit der Wiederholung der Handlung selbst anfangen könnt:

„…Was habe ich mit gefiebert und gehofft, dass alles gut wird mit Joan und Kaidan. Und dann kam für mich ein Tiefschlag nach dem anderen… Da wurde mir langsam klar, dass sieht schlecht aus für das Traumpaar Shepard und Alenko. Dann kam das Kapitel mit der verlassenen Station....
Was soll ich sagen? Ich glaube so hat mich schon ewig nichts mehr Emotional mitgenommen.

… Das war der Moment, in dem ich erst einmal aufhören musste, weil ich nicht weiterlesen konnte. Hab da erst mal einen Tee zur Beruhigung gebraucht. Geholfen hat´s nicht wirklich. Bin immer noch ganz zittrig und hab es nicht geschafft den Rest zu lesen. Dazu bin ich noch immer zu aufgewühlt. Vor allem hab ich Angst vor dem, was noch kommen könnte.
Werde heute Abend noch einen Versuch starten. Nach einer ganzen Kanne Tee geht´s dann hoffentlich. Trotz allem was da ans Licht gekommen ist, habe ich aber noch immer etwas Hoffnung auf ein schönes Ende der Story…“

Es gab übrigens ein Happy End, aber immer mit einem faden Beigeschmack – das sind die besten.

Tag 15: Lieblingsstelle / Zitat aus einem deiner Bücher


Oh, die ist aus meiner heißgeliebten Fanfiction-Trilogie, die ich erst letztes Jahr abgeschlossen habe.
Stellt euch euer Lieblingspaar vor, auseinandergerissen durch Raum und Zeit. Das Schicksal einer ganzen Galaxie, Billionen von Leben, die auf dem Spiel stehen. Und diese eine Frau, die zwischen Sieg und Niederlage steht. Eine erdrückende Verantwortung trägt, ein ganzen Martyrium hinter sich - voller Entbehrungen und Verlusten. Doch oder gerade deswegen geht sie diesen Weg:
„Wenn ich mich entscheiden müsste, für dein Leben oder das der gesamten Galaxie, dann wähle ich dich. Ich wähle immer dich.“

 

Tag 16: In welchem deiner Bücher würdest du

gerne / auf keinen Fall / leben wollen und warum?


Ich schreibe gerne Dystopien – will aber nicht darin leben. Es ist eher mein Versuch, der Menschheit klar zu machen, wohin unser aktueller Weg uns führen kann. Ich denke nicht, dass irgendjemand in einer Dystopie leben möchte – nur scheint es allen egal zu sein.

Tag 17: Gibt es Schwerpunkte in deinen Büchern? Hat dieser eine besondere Bedeutung für dich oder im Allgemeinen?


Jede Geschichte hat ihren eigenen Schwerpunkt. Meistens lese ich oder sehe Berichte an, stolpere in einem Film oder Buch darüber. Wenn mich das Thema beschäftigt oder nahe geht, fließt es ganz automatisch in eine meiner Geschichten mit ein.
Bei Zoe und Mika ist es – wie schon erwähnt - die Kernfrage, ab wann Menschsein beginnt und wann es endet. Ob man sich alles erlauben darf, nur weil man reich ist und, dass man für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen sollte.
Bei Luca und Kiran liegt der Schwerpunkt darin, ob man gegen Ungerechtigkeit aufbegehren sollte, obwohl es tödliche Konsequenzen hat. Es geht um Rassismus und die Frage, ob alles erlaubt ist, wenn nur ein hehreres Ziel verfolgt wird.
Bei „Im Jahr der Schnecke“ (eine Weinbergschneckenzüchterin) geht es um eine totkranke Frau, die jeden aus ihrem Leben ausschließt, weil sie niemanden mit gebrochenem Herzen zurücklassen will und sogar ihren Ehemann vor die Türe setzt. Sie verliebt sich ausgerechnet in die Aushilfe, einen lebenslustigen, jungen Mann, der in seinem Van lebt und gerade von einer Weltreise nach Deutschland zurück gekommen ist. Sie sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob sie es zulassen darf. Es genießen darf. Einen Menschen verletzen darf, für ein winziges Stück Glück in ihrem letzten Jahr auf Erden.

Tag 18: Lustigste Vertipper. Zeige uns deine „Tippsünden“:


Scheißen, anstatt schießen. Ist mir sogar mehrmals passiert in meiner FF. Immerhin hatten meine Leser, dann was zum Lachen.
„Sie scheißt ihrem Gegner in den Kopf.“ Keine Ahnung, wie das gehen soll, aber sie hat es geschafft.^^

 

Tag 19: Rückblick. Schreiben ist Entwicklung. Magst du erzählen, was du heute anders machen würdest als zu deinen Anfängen?

Gibt es etwas, was du nicht noch einmal machen würdest oder etwas womit du sehr gute Erfahrungen gemacht hast?

Ich würde rückblickend nichts anders machen. Empfehlen kann ich tatsächlich am Anfang Fanfictions zu schreiben. Die sind einfach, man kann sich ganz auf das Schreiben selbst konzentrieren, während einem die Welt, die Handlung und Charaktere schon bekannt sind. Irgendwann wagt man ganz von allein den Schritt in die eigene Prosa, mit eigener Handlung und eigenen Charakteren.

Dann muss man sich nur noch Zeit geben und schreiben, schreiben, schreiben.

Ich finde, schreiben kann man nicht in einem Buch lernen. Es geht nur über learning by doing.

Man muss es wirklich lieben, ansonsten gibt man es irgendwann auf. Man kann keinen Roman in ein paar Tagen aus dem Ärmel schütteln. Es bedarf der Liebe zum Schreiben, seinen Geschichten und seinen Charakteren, die einen durchhalten lässt. ❤️

 

Tag 20: Welche Ziele bzw. Projekte willst du in den nächsten drei Jahr noch erreichen bzw. fertig stellen?


Zoe und Mika fertigstellen! Viel fehlt ja nicht mehr. Und am liebsten noch den zweiten Teil. Ich beneide Menschen, die jedes Jahr ein Buch raushauen.

 

Tag 21: 5 Fakten über deine Protagonisten


Sie sind immer weiblich.
Sie sind immer Wounded Heroes.
Sie sind nie abhängig von einem Mann, verlieben sich aber immer in einen.
Sie sind immer Kämpferinnen (Kriegerinnen, Soldatinnen, Polizistinnen).
Sie lassen sich nicht unterkriegen (und das obwohl ich mir redlich Mühe gebe).

 

Tag 22: 5 Fakten über deine Antagonisten


Meine Antagonisten haben auch eine gütige, rechtschaffene oder freundliche Seite.
Sie sind meinen Protagonisten in der ein oder anderen Sache deutlich überlegen.
Sie haben ein klares Ziel vor Augen und versuchen es oft auch mit allen Mitteln zu erreichen.
Sie sind nicht immer bewusst böswillig, sondern sehen in ihrem Bestreben etwas Gutes.
Es gibt einen Antagonisten und daneben immer noch unterschiedliche Gegenströmungen, die es der Protagonistin noch um so schwerer machen ihr Ziel zu erreichen.

 

Tag 23: Beschreibe uns den perfekten Sommertag

eines deiner Charaktere.


Zoe vermisst die Erde oder überhaupt Sonne und Wind. Sie wäre glücklich damit, im Park ein Picknick zu machen. In Gesellschaft ihres Ziehvaters, dessen Hund und natürlich Mika. Sie würde sich den Bauch mit Sommerrollen vollschlagen, die Wärme genießen und in Mikas Armen dösen.

 

Tag 24: Gibt es Situationen, die du durchlebt und als Vorlage

für Szenen im Buch verwendet hast?


Es kann sein, dass die ein oder andere Szene unbewusst durch meine Erfahrungen beeinflusst wurde. Bewusst habe ich tatsächlich nur eine Situation in meinem Leben mit eingeflochten. Ich betrachte meine Protagonistinnen als eigenständige Personen. Sie sind kein Spiegel oder Alter Ego von mir und mein Leben ist zu langweilig, als dass ich darüber Bücher schreiben würde. Daher erleben meine Protagonistinnen eher Situationen, die ich als aufregend empfinde, jedoch nie erlebt haben. Andererseits möchte ich auch viele Situationen nicht real erleben. Mord, Krieg und Totschlag sind nichts, was erlebenswert wäre, aber doch interessant genug, um darüber zu schreiben.

Tag 25: Deine Charaktere könnten ein Video von einer Situation ihrer Wahl aus ihrem Leben haben. Welche Situation wäre das?


Zoe hätte sicher gerne ein Video vom Tod ihrer Mutter, als Beweis für die Polizei gehabt.

 

Tag 26: Einer deiner Charaktere lädt dich zu einem Urlaub ein. Wo geht es hin? Was erlebt ihr?


Ich würde mit Zoe und Mika gerne eine Reise quer über Prisma machen. Dort sind so ziemlich alle intelligenten Spezies der Galaxie vertreten – ob sie nun raumfahrende Technologie entwickelt haben oder nicht. Mich interessiert am meisten, wie der Alltag und die Gesellschaftsform von Nichtmenschen aussieht. Ob sie sich stark von der typisch menschlichen unterscheidet, oder sogar ähnelt. Vermutlich tritt Zoe in das ein oder andere Fettnäpfchen, Mika zieht sie damit auf und ich amüsiere mich köstlich darüber.

 

Tag 27: Deine Charaktere leiden. Fühlst du dann mit ihnen

oder lässt dich das kalt?


Ich leide mit ihnen, weine mit ihnen und trauere mit ihnen.
Ich brauche das, um möglichst nah an die Charaktere ran zu kommen und sie gut schreiben zu können. Und ich habe eindeutig eine sadistische Ader. Je mehr sie leiden, um so besser – und es macht Spaß!

Tag 28: Welchen deiner Buch-Charakter hättest du gerne als Mitbewohner? Warum gerade diesen?


Joan, aus meiner Fanfiction. Sie ist für mich wie eine quirlige, große Schwester, auf die ich mich in jeder Situation verlassen kann.

 

 

Tag 29: Weißt du von Anfang an, wie deine Charaktere sein sollen oder entwickeln sie sich im Laufe des Schreibprozesses?

Meine Protagonistinnen entwickeln sich während dem Schreiben der Geschichte. Ich entdecke immer wieder neue Wesenszüge, Vorlieben und Ticks an ihnen und wenn sie mir besonders gut gelungen sind, muss ein zweiter oder gar dritter Teil her. Erst während dem dritten Teil kann es passieren, dass ich meine Protas so gut kenne, dass es langweilig wird sie zu schreiben. Aber solange ich immer etwas Neues an ihnen entdeckte, bleibt für mich die Spannung aufrecht, ich will mehr wissen und schreibe weiter.

Dazu muss ich aber sagen, dass meine Protagonistinnen oft gewisse ähnliche Grundzüge besitzen, auch wenn sie sich in vielen kleinen Details – charakterlich wie äußerlich - unterscheiden. Was ich nicht schreiben könnte, sind die schüchternen, ruhigen, passiven Mauerblümchen, die reizen mich nicht. Ich brauche energische, selbständige, kämpferische Protas, die auch mal laut sein dürfen.

 

Tag 30: Die Zombie-Apokalypse ist ausgebrochen.

Wie überleben deine Charaktere?


Mit ihren Knarren! Oder Schwertern. Die können alle auf sich aufpassen.

 

Tag 31: Du kannst mit einem beliebigen Buch-Charakter essen gehen. Welcher wäre es und wohin würdet ihr gehen?


So ziemlich jeder Love-Interest, den ich bis jetzt geschrieben habe! Mann, da kann ich mich nicht entscheiden. Aber gut, dann nehme ich… Kaidan aus meiner FF, nein, wartet, doch Mika… oder Amos, Fryl, oder doch…
Kann ich nicht zwei Jungs mitnehmen? Ich nehme Mika und Kaidan und werde vermutlich die ganze Zeit giggeln. Ich gehe mit ihnen in mein japanisches Lieblingsrestaurant. Dort wird direkt am Tisch gekocht. Dann habe ich wenigstens eine Ausrede, wenn ich ständig rot im Gesicht werde.

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