Erfüllung


 

Max sah ihr an, dass sie genervt war, obwohl… Genervt traf ihren Gemütszustand nicht annähernd. Nach stundenlangen Gesprächen mit den Vorstandsmitgliedern und einer angeblichen Krisensitzung, die einer dieser neurotischen, viel zu gut bezahlten Abteilungsleiter anberaumt hatte,  war Amy wahrscheinlich kurz davor zu explodieren. Oder irgendeinen zerbrechlichen Gegenstand gegen die nächste Wand zu schmettern.

Half bei ihr, manchmal zumindest, aber das mitten in den Geschäftsräumen zu machen, war doch unpassend. Immerhin war sie die leitende Geschäftsführerin eines millionenschweren Konzerns.

Contenance stand somit ganz oben in der Stellenausschreibung für ihre Position, aber nichtsdestotrotz brauchte sie dringend einen Moment um wieder zu Atem zu kommen.

Nach einem kurzen Blick auf seine Uhr - es war halb zehn Uhr abends - trat er leise in das mit gläsernen Wänden ausgestattete Besprechungszimmer, in dem seine Chefin seit Stunden alleine stand und auf unzählige Berichte starrte, die unordentlich auf dem Tisch verteilt waren.

Ihre schlanke Silhouette zeichnete sich deutlich vor dem dunklen Hintergrund des nächtlichen Stadtpanoramas ab, während sie an der Tischkante lehnte und ihre Arme in einer frustrierten Haltung vor der Brust verschränkt hatte.

Es war kaum zu übersehen, dass sie angespannt war und offenbar nicht einmal die Ruhe dazu gefunden hatte, sich zu setzen.

Soweit seine Erinnerung ihn nicht täuschte hatte sie heute kaum etwas gegessen, gerade einmal gefrühstückt und obwohl er ihr das Mittagessen unübersehbar auf  ihren Schreibtisch gestellt hatte, war es nach Stunden immer noch unberührt gewesen.

Stress äußerte sich bei ihr leider sehr stark daran, dass sie keinen Hunger verspürte, was ihren hübschen Rundungen nur schaden konnte.

Sie war überarbeitet, was auch keine Seltenheit war und als er sich ihr näherte, ohne dass sie ihn bemerkt hatte, konnte er es ihr in aller Deutlichkeit ansehen. Die kleine Falte zwischen ihren Augenbrauen vertiefte sich dann zusehends und sie bekam diesen sturen Gesichtsausdruck, der eigentlich nur klar machte, dass ihr im Augenblick alles zu viel wurde.

Selbst sie brauchte eine Pause. Die brauchte jeder irgendwann.

Als er keine zwei Schritte neben ihr stehen blieb, schenkte sie ihm einen knappen Blick, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder zu den Papieren auf dem Tisch glitt.
Sie brauchte dringend eine Möglichkeit die Verantwortung abzugeben.

Für eine Weile wenigstens.

„Miss Walsh.“ Seine Stimme war so leise, dass sie selbst in der Stille des Raums kaum zu hören war, aber Amy sah wieder auf.

„Max, mach Feierabend.“ Dunkelblaue Augen, mit leichten Spuren von Grün sahen ihn an. Manchmal hatte sie sogar leichte Zeichnungen von Braun darin und irgendwie hatte er den Eindruck, dass ihre Augenfarbe mit ihrer Gemütslage wechselte.

„Lass uns gehen“, war ungeachtet ihrer Aufforderung seine knappe Antwort.

„Ich will das noch fertig machen.“ Damit schien die Sache für Amy erledigt und sie wendete ihren Blick wieder ab.

„Nein…“, erwiderte er mit einem leisen, bestimmenden Unterton in der Stimme, legte zart eine Hand auf ihre Schulter und spürte den fliesenden, weichen Stoff ihres in kräftigem orange leuchtenden Kleides, das sich wie eine zweite Haut um ihren Körper spannte.

Amy kniff die Augenwinkel kaum merklich zusammen und starrte ihn mit einem warnenden Leuchten darin an, was Max beinahe zu einem Lächeln brachte.

Sie war eine unglaublich starke Persönlichkeit und um irgendwie mit ihr mithalten zu können, musste man sich bei ihr auf die Füße stellen, ansonsten ging man bei ihr schneller unter, als die Erde bei einer Sintflut.

Sie steckte so ziemlich jeden in die Tasche, das brachte ihre Stellung mit sich. Seine stattdessen schien das genaue Gegenteil zu sein, zumindest während ihrer offiziellen Arbeitszeiten. In dieser Zeit war er es, der ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, ihr lästige Telefongespräche ersparte und sich um alles kümmerte, das Amy lästig war. Kein noch so geringes Widerwort kam dann über seine Lippen, aber jetzt war es etwas ganz anderes.

Er arbeitete exakt zwei Jahre, drei Monate und fünf Tage für sie und wollte keine einzige Stunde davon missen, obwohl es der denkbar anstrengendste Job seines Lebens war, vor allem mit ihr als Chefin.

Vor ihm hatte Amy beinahe monatlich eine Sekretärin verbraucht. Wahrscheinlich hatten die meisten unter Tränen die Büroräume verlassen, denn Amy sagte nur zu deutlich, was sie dachte und das oft über die Schmerzgrenze hinaus.

Eigentlich war sein Traumjob weit davon entfernt, in irgendeinem Vorzimmer zu sitzen, aber aus schlichtem Geldmangel und einem umwerfend hohen Gehalt heraus, hatte er es nicht nur in Erwägung gezogen, sondern die Stelle auch angenommen. Mittlerweile wollte er seinen Arbeitsplatz nicht mehr missen.

Vor allem nicht sie.

„Max…“, fing Amy mit einem erschöpften Tonfall an und ein kaum merkliches Lächeln hatte sich in einen ihrer Mundwinkel geschummelt. Sie wusste, was jetzt kommen würde und ganz offensichtlich begrüßte sie es, also hatte er mit seiner Vermutung richtig gelegen.

„Nein“, unterbrach er sie gemächlich, während seine Hand über ihre Schulter abwärts wanderte, bis unter seinen Fingerspitzen die warme, weiche Haut ihres Oberarms zu spüren war. Mit einer sanften Bewegung zog er etwas an ihrem Arm, damit sie sich vom Tisch weg zu ihm drehen musste. „Wir gehen. Jetzt. Miss Walsh.“

Sie starrten sich einige Sekunden in die Augen und fochten ein stummes Duell aus, in dem er immer gewann, jedenfalls dann, wenn es um so etwas ging.

„Vielleicht hast du recht.“ Ihr Lächeln wurde eine Spur breiter und sie legte den Kopf schief, bevor sie ihm mit einem Nicken signalisierte, dass sie ihm folgen würde.

In einer liebevollen Geste wanderten seine Finger weiter abwärts, bis er ihre Hand erreichte, hob sie an seine Lippen und hauchte einen Kuss auf ihren Handrücken. Dann ließ er sie los und steuerte den Ausgang des Besprechungszimmers an.

Das Spiel hatte schon längst begonnen, ab dem Moment, als das erste Wort gefallen war und ab jetzt ging es darum, dass er die Oberhand behielt.

Es wollte ihr die Verantwortung nehmen und das funktionierte nur, wenn er das Spiel beherrschte, egal wie.

Sie würde es ihm nie verzeihen, wenn er es ihr zu leicht machen würde.

Ohne einen Blick über seine Schulter zu werfen steuerte er den Aufzug des Stockwerks an. Allein ihre gedämpften Schritte auf dem hellblauen Teppichboden versicherten ihm, dass Amy ihm folgte.

Als sich der Lift mit ihnen beiden an Bord ins oberste Stockwert bewegte, in dem Amy´s und sein Arbeitsplatz waren, warf er seiner Vorgesetzten aus dem Augenwinkel einen forschenden Forschend zu. Keiner von ihnen bewegte sich, noch berührten sie sich, aber er konnte Amy´s wachsende Erregung so deutlich spüren, wie die Sonne auf seiner Haut.

Der Aufzug kam mit einem zarten Vibrieren zum Stehen und sie hatten das gewünschte Stockwerk erreicht.

„Öffne dein Haar“, war seine leise Forderung, noch bevor sich die Lifttüren vollständig geöffnet hatten und obwohl er es nicht sehen konnte, war er sich sicher, das ihr Lächeln auf den Lippen eine Spur breiter wurde.

Ihre Kleidung raschelte leise bei ihren Bemühungen den aufwendig gebundenen Knoten in ihren Haaren zu lösen.

Er liebte ihre Haare. Sie hatten die Farbe von dunklem Honig und schimmerten bei Tageslicht in vielen hellen und dunklen Nuancen. Voll und glänzend reichten sie Amy bis zu den letzten kleinen Rippenbögen ihres Brustkorbs.

Als der Lift sich vollständig vor ihm geöffnet hatte, trat er auf den spärlich beleuchteten Gang und steuerte das Büro seiner Vorgesetzten an. Mittlerweile war es so spät, dass selbst das Reinigungspersonal ihre Arbeit beendet hatte und sie beide, bis auf den Sicherheitsdienst im Erdgeschoss, allein im Gebäude waren.

Max öffnete die Türe ihres Büros und drehte sich während er den Raum betrat um.

Ihre Blicke trafen sich erneut und er bemerkte das vor Vorfreude strahlende Lächeln auf ihren Lippen, aber vor allem das herausfordernde Funkeln mit einer Spur von Trotz in den meerblauen Augen.

Er liebte sie und er liebte dieses Spiel in dem es darum ging ihr einen Moment Freiheit zu schenken.

Max streckte seinen Arm aus, griff nach ihrer Hand und zog sie zu einem Kuss zu sich. Seine Finger versanken in der weichen Wolke ihrer Haare und schob sie gegen die nächste Wand.

Sein Kuss war nicht ansatzweise zärtlich, eher leidenschaftlich und begierig. Es hätte nicht viel gefehlt und er hätte sie in ihre Unterlippe gebissen.

Er spürte wie sich ihre Atmung beschleunigte und sich ihre Finger in sein Hemd krallten. Sie fing an nach der Knopfleiste zu suchen um sie zu öffnen und er löste den Kuss schlagartig, griff nach ihrer Schulter und drehte sie ruppig um, damit sie mit dem Rücken zu ihm stand.

Sie dazu zu bringen zu machen, was er wollte war schon schwierige genug, aber unmöglich, wenn sie ihre Finger frei bewegen konnte.

Er kontrollierte dieses Spiel und es würde nach seinen Bedingungen ablaufen und nicht anders, also lehnte er sich gegen ihren Rücken und drückte Amy gegen die kühle, in zartem mintgrün getünchte Wand.

Zärtlich schob er ihre Haarmähne auf die Seite, küsste ihren Nacken und ließ seine Hände langsam über ihre Schultern und Arme wandern. Als er ihre Handgelenke erreichte, schlossen sich seine Finger in einem gemächlichen Tempo darum. Für wenige Momente liebkoste er mit dem Daumen die Sehnen unter der zarten Haut und spürte wie sie sich bewegten, als Amy ihre Hand zusammenballte und wieder öffnete. Sie war ungeduldig und das würde er ihr nicht durchgehen lassen.

Bestimmt hob er ihre Hände an, platzierte sie in Höhe ihrer Schultern und presste ihre Finger an die Wand.

„Schön stillhalten“, murmelte er in ihr Ohr, beobachtete wie sich eine Gänsehaut auf ihrer Haut ausbreitete und Amy dabei genüsslich die Augen schloss.

Es fiel ihr schwer die Kontrolle aufzugeben und doch wollte sie es. Sie wollte fallen, am besten haltlos.

Seine Hände gingen wieder auf Wanderschaft und öffneten die asymmetrische Knopfreihe an der Vorderseite ihres Kleides bis zu ihrem Bauchnabel.

Bedächtig zog er die beiden Seiten so weit auseinander, das nur noch der dünne Spitzenstoff ihres BHs zwischen ihrer Haut und der kalten Wand war. Er knabberte gierig an ihrem Hals entlang, bevor er sanft in die weiche Haut an dem Übergang von ihrem Hals zu ihren Schultern biss. Amy keuchte auf und schob auffordernd ihr Hinterteil gegen seine Hüften.

Als Max aufsah, stellte er fest, dass sein Biss zwar nicht die Haut verletzt hatte, die Abdrücke seiner Zähne sich dennoch deutlich auf der geröteten Haut abzeichneten.

Während er seine kleine Markierung bewunderte, sanken Amy´s Hände nach unten und suchten ungeduldig den Bund seiner Hose.

Sie versuchte immer noch die Führung zu übernehmen, dachte Max amüsiert und schüttelte den Kopf. Mit einem leise tadelnden Laut drückte er ihre Hände wieder an den ihnen zugewiesenen Platz.

„Ich sagte stillhalten.“ Sein Mund war wieder dicht an ihrem Ohr und jagte ihr damit erneut einen Schauer durch ihren  Körper.

 „Das ist eine Anweisung, Miss Walsh.“ In einer besitzergreifenden Geste kratzte Max seine Fingernägel über ihr Dekolleté  und spürte, wie sie sich vor ihm wand. „Eine Anweisung, der du absoluten gehorsam leisten musst.“

Nach dem letzten Wort packte er ihre Hüften und zog sie zurück und gleichzeitig von der Wand weg. Ihre Hände und ihre Wange blieben vorbildlich an dem ihnen angestammten Platz an der Mauer.

„Hast du mich verstanden?“

Seine Hände wanderten zielstrebig zu ihren Brüsten, zogen die weichen Schalen des BHs nach unten und umschloss mit den Fingern die empfindlichen Spitzen. Amy entlockte er damit ein ungeduldiges Stöhnen. Sie antwortet nicht auf seine Frage und er fing an zu lächeln.

Genüsslich schob Max seine Nase in ihre Haare, dicht hinter ihrem Ohr.

„Ich fragte: Hast du mich verstanden?“ Er musste sich bemühen, den amüsierten Unterton und vor allem die Erregung, die sich in ihm ausbreitete aus seiner Stimme zu verbannen und dafür einen strengen Tonfall anzuschlagen.

Er ließ eine seiner Hände über ihren Bauch nach unten wandern und schob seine Finger forschend unter das eng anliegende Kleid.

„Ja…“ Amy hauchte das Wort nur noch und Max biss sich auf die Unterlippe.

Der übliche autoritäre Tonfall in ihrer Stimme, den er ansonsten von ihr kannte, war verschwunden.

„Ja?“, hakte Max nach. Seine Hand fand ihr Ziel zwischen ihren Beinen und sein Lächeln wurde noch breiter, als er spürte, wie erregt sie schon war.

Seine Finger suchten sich einen Weg in ihr Inneres und Amy schnappte nach Luft.

„Ja?“, wiederholte Max, sich deutlich bewusst, dass er sie nur zu gerne quälte.

Als Antwort bekam er ein leises Stöhnen ihrerseits und durfte beobachten wie Amy ihre Hände in aufgezwungener Tatenlosigkeit ballte.

„Ja, ich habe verstanden.“ Ihre Stimme war mittlerweile weich, beinahe sanft und die Worte klangen erstickt.

Amy atmete nur noch abgehackt und drehte schließlich ihren Kopf, um ihre Stirn an die kühle Wand lehnen zu können.

Ihre Beine zitterten deutlich und sie keuchte bei jeder winzigen Bewegung, die seine Finger zwischen ihren Beinen vollführten.

Ab jetzt gehörte sie ihm, ab jetzt unterlag sie seiner Kontrolle und ab jetzt war sie frei von jeglicher Verantwortung.

Seine andere Hand strich über ihren Rücken, spürte selbst durch den Stoff die warme Haut darunter und die kleinen Erhebungen ihrer Wirbelsäule.

Noch wenige Sekunden lauschte Max ihrem hingebungsvollen Stöhnen, bis er beschoss, dass es vorerst genug war.

Augenblicklich löste er sich von ihr und drehe sie zu sich. Sein zufriedenes Lächeln verbannte er aus seinem Gesicht, was zwar schwer, aber nötig war. Ihr Blick wirkte verschwommen und ihre Sehnsucht zeichnete sich deutlich darin ab.

Max legte eine Hand in ihren Nacken und zog sie im rückwärtsgehen in Richtung Schreibtisch.

„Ausziehen“, war alles was er sagte und verfluchte sich gleichzeitig für seine heisere Tonlage. Leider reichte allein ihre Nähe aus, damit ihm selbst gerne die Kontrolle entglitt. Erstrecht, wenn er ihren Körper spüren, den Duft ihrer Haut einatmete und ihre Lippen schmeckten konnte. Es machte ihn schier wahnsinnig, erstrecht die Tatsache, gerade die Macht und Kontrolle über Amy zu haben. Und sei es nur für wenige Augenblicke.

Im Grunde verlor sie nie ihre Autorität. Vermutlich machte er genau das, was sie wollte. Aber war es egal.

Gebannt beobachtete er ihre hektischen Bewegungen, als sie das Kleid über ihre Schultern gleiten ließ und es nach unten schob.

Als nächstes landete ihr BH auf dem Boden und Max stieß gleichzeitig mit den Beinen an die Tischkante von Amy´s Schreibtisch.

Genüsslich wanderte seine andere Hand über ihre Schulter, ihre Brust und den Bauch, bevor sich seine Finger in den Bund ihres Slips schoben und er sie zu einem weiteren Kuss zu sich zog.

Amy hörte auf ungeduldig zu sein. Sie hörte auf zu verlangen, sondern überließ es ihm, was er wann mit ihr machte. Genau an diesem Punkt sollte sie sein.

Ihre Arme legten sich um seinen Nacken und ihre Finger vergruben sich in seinen schwarzen Haaren, ansonsten forderte sie nichts, wollte nichts. Sie nahm bereitwillig das, was er ihr gewillt war zu geben. Und er würde ihr alles geben. Alles und mehr.

Bemüht langsam schob er seine Hände unter den Bund ihres Slips und schob ihn nach unten, bis er schließlich auf dem Boden landete.

Ungern löste er sich von ihren Lippen, öffnete gleichzeitig sein Hemd und ließ seinen Blick über ihren wohlgeformten, nackten Körper gleiten, der in seinen Augen nicht perfekter hätte sein können.

Diesmal war er es, der ungeduldig wurde, als er hastig sein Hemd über seine Schulter zerrte nur um Amy wieder berühren zu können.

Gierig kratze er seine Fingernägel über Amy´s Oberschenkel und spürte, wie sie unter seiner Berührung bebte.

Amy hatte die Augenlider geschlossen und die kleinen Härchen auf ihren Armen richteten sich auf.

Wie hypnotisiert beobachtete er ihre Erregung und nahm jedes noch so kleine Detail in sich auf, als wäre das hier gleichzeitig das erste und das letzte Mal, dass er Amy so sah.

Ehrfürchtig zeichnete er die sanfte Wölbung ihrer Unterlippe nach, bevor er in ihre Haare griff und sie wieder zu sich zog.

Seine Lippen pressten sich auf ihre, während er sich mit ihr drehte und sie gegen den Schreibtisch schob.

In einer fliesenden Bewegung räumte er den halben Schreibtisch ab, drückte Amy auf das kühle Glas und öffnete mit zitternden Fingern seine Hose.

Er wollte nicht mehr warten.

Nicht jetzt und nicht hier.

Gierig versank er in ihr und schenkte ihr das, was sie so dringend brauchte.

Einen Moment absoluter Erfüllung.

Er wusste, wie der morgige Tag sein würde, er würde ihr jeden nur erdenklichen Wunsch erfüllen und abends, abends würde sie wieder ihm gehören.

Ihm ganz allein.


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